Das Ziel des Lebens

Viele Menschen haben über das Ziel des Lebens spekuliert, Einige
haben es sogar geschafft Thesen aufzustellen, welche leider bei
praktischer Anwendung versagt haben.

Ganze Imperien haben sich
in Staub verwandelt, weil die das Ziel des Lebens missverstanden
haben.

Man hat unterschiedliche Namen verwendet – Sinn des Lebens,
Schicksal, Bestimmung.

Das Ziel des Lebens ist eigentlich relativ einfach zusammenzufassen
– das Leben will ÜBERLEBEN!

Warum fürchten sich so viele Menschen vor dem Tod? Der Tod
bedeutet ein Scheitern, er bedeutet, dass das Ziel des Lebens zu
überleben gescheitert ist.

Warum sehnen sich so viele Menschen nach Unsterblichkeit?
Unsterblichkeit bedeutet, dass das Ziel des Lebens, zu überleben,
gelungen ist.

Ich werde Dir gleich auf einer Grafik die Skala des Überlebens
präsentieren. An dieser Stelle können wir festhalten, dass das Ziel
des Lebens von Tod weg zu Unsterblichkeit hingeht.

Nicht oder schwer zu überleben bedeutet Schmerzen. Menschen
möchten Schmerzen vermeiden.
Gut oder viel zu überleben bedeutet Glück. Glück ist für Menschen
etwas Erstrebenswertes.

Das Überleben kann außerdem schwanken, wenn wir den Faktor
Zeit miteinbeziehen.

Auf der Grafik siehst Du beispielhaft eine Darstellung des
potenziellen Überlebens eines Menschen, seiner Kinder und deren
Kinder.

Skala des Überlebens

Dabei unterteile ich das potenzielle Überleben in vier Zonen. Z1
reicht von 0-1, Z2 von 1-2, Z3 von 2-3 und Z4 beginnt ab 3.
In Zone 1 befindest Du Dich kurz vor dem Tod und bist apathisch.

Du hast schon so ziemlich aufgegeben und bewegst Dich nur noch
wenig.

In Zone 2 bist Du wütend über Deinen Lebensstandard, welcher
gerade ziemlich schlecht wäre.

In Zone 3 bist Du mit Deinem Lebensstandard zufrieden, mehr aber
auch nicht.

In Zone 4 bist Du glücklich! Das ist die Zone, in welcher sich ein
Klarer die meiste Zeit aufhält. Verwirrte hingegen schwanken
ständig zwischen Z4 und Z1.

Ich schätze den Durchschnitt der Gesellschaft grob auf 2.4, das
wäre dann im unteren Teil von Z3.

Das Ziel soll sein, dauerhaft in Z4 zu bleiben.

Die Dynamiken des Ziel des Lebens

Das generelle Ziel des Lebens ist zu überleben. Innerhalb dieses
Ziels existieren mehrere Dynamiken des Überlebens, welche aus
dem Bedürfnis zu überleben resultieren.

Ich habe schon lange nach dem grundlegenden Antrieb für die
Handlungen der Menschen gesucht. Genauer gesagt habe ich dabei
nach einer Erklärung für jedes Verhalten jedes Menschen gesucht.

Letztendlich habe ich wirklich jedes Verhalten jedes Menschen mit 5
Dynamiken erklären können.

Die Dynamiken beziehen sich alle auf die vier Zonen des
Überlebens. Wenn eine Dynamik gut erfüllt wird, befindet sie sich in
höheren Zonen, wenn nicht, befindet sie sich in einer niedrigen
Zone.

Die erste Dynamik ist das Überleben für das Selbst. Du selbst willst
überleben. Das ist ziemlich selbsterklärend und erklärt viele
Verhaltensweisen der Menschen, jedoch nicht alle.

Die zweite Dynamik ist das Überleben durch Fortpflanzung. Du
willst, dass auch Deine Kinder überleben. Auch diese Dynamik
erklärt viele Verhaltensweisen.

Die dritte Dynamik ist das Überleben der umgebenden Gruppe. Du
willst, dass Deine Freunde überleben.

Die vierte Dynamik ist das Überleben der Menschheit an sich. Wir
leben in einer Gesellschaft, wir sind soziale Wesen und wir wollen
grundlegend, dass alle Menschen überleben.

Dazu kommt noch die fünfte Dynamik, welche einen speziellen Platz
einnimmt, denn diese bezieht sich auf alle vier Dynamiken – Du
willst, dass Deine Symbioten überleben, bei Deinen Kindern
überleben, bei Deiner Gruppe überleben und auch die Symbioten
der Menschheit sollen überleben. Symbioten sind unterstützende
Entitäten, welche unserem Überleben zuträglich sind. Zum Beispiel
Deine Magendarmbakterien, welche Deine Verdauung
gewährleisten und ohne welche Du verhungern würdest, das meine
ich mit Symbiot.

Nun ist es so, dass das Verhalten von Menschen mit fehlerhafter
Logik durch jede dieser Dynamiken erklärt werden kann. Viele
Menschen haben dies bereits vor mir getan. Doch erst wenn Du die
Dynamiken in ihrer Gesamtheit siehst, lässt sich wirklich erst jedes
Verhalten jedes Menschen erklären.

Die Dynamiken sind oft nicht klar abgrenzbar. Manchmal agieren
mehrere oder alle Dynamiken hinter einem einzelnen bestimmten
Verhalten eines Menschen.

Weiterhin kann es zu Konflikten zwischen den Dynamiken kommen.
Zum Beispiel wenn Menschen vor der Entscheidung stehen, sich
selbst zu retten oder ihrer Gruppe zu helfen und dabei zu sterben.
Ein Beispiel wäre eine Mutter, welche entscheiden muss, ihr Kind zu
töten und zu leben oder ihr Kind ins Leben zu senden und dabei zu
sterben. Das sind Momente, in welchen eine Dynamik nur auf
Kosten einer anderen Dynamik erfüllt werden kann.

Das Ziel soll sein, dass alle Dynamiken erfüllt werden. Manchmal
kann dies jedoch nicht umgesetzt werden.

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